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Ein Leben zwischen Bullterriern, Pekinesen, Windhunden und Möpsen!!!

Friederike 5 Jahre alt mit Carmen

Meine Mutter Marie-Elisabeth von Meding kaufte 1954 ihre erste Bullterrierhündin Carmen von der Freiheitsliebe zur Zucht, nachdem sie 15 Jahre Schäferhunde gezüchtet hatte. Schon in den 60er Jahren prophezeite sie, dass die Rasse Bullterrier an der Unkenntnis der Menschen (oder durch falschen Umgang mit dieser Rasse) zugrunde gehen wird. Dies traf 40 Jahre später tatsächlich ein. Im 1. Alphabet wurden Gringo und seine Wurfschwester Gemini  Weltsieger. Richterin war die weltberühmte Züchterin Eva Weatherill (Souperlative). Feline wurde Bundessiegerin (Bes. Petra Mahret „Ordensjäger“), und ihre  Wurfschwester Fiesta wurde Clubsieger.

Friederike und Carmen

Baucis vom Bockelsberg

Baucis vom Bockelsberg

  • Im 2. Alphabet Baucis, unsere „golden goose“, wie die Engländer zu sagen pflegen mit ihren Töchtern  Ginger, die trotz eines Vorbisses, was zu damaliger Zeit auf Schauen Grund zur Eleminierung war, 2. Plätze belegte und auf der Bundessiegerschau den 3. Platz  in der Weltsiegerjugendklasse belegte. Leider verstarb Ginger 3-jährig durch einen Tierarztfehler.
Ginger vom Bockelsberg

Ginger vom Bockelsberg

Kaybella vom Bockelsberg
  • Kaybella, ihre schönste Tochter (und ohne Vorbiss), wurde leider nie ausgestellt. Aber unsere englischen Züchterfreunde waren beeindruckt, dass es solche Hunde auch auf dem Kontinent gibt. Leider waren ihre Besitzer nie bereit, sie uns zur Verfügung zu stellen.
Pearl vom Bockelsberg

Kaybella vom Bockelsberg

  • Gladys, Gingers Wurfschwester, war u.a. Bundessieger und stand noch vor Ginger
  • Jule wurde Stammhündin bei Helmut Levin, „Big Ben’s“
  • Jorinde wurde zweimal ausgestellt und gewann zweimal
  • Mable wurde als Mutter von Pearl bekannt
  • Beide – Pearl und ihre Großmutter Baucis – gewannen nicht nur die Europäische Trophy*,  sondern brillierten auch als gute Vererberinnen
  • Muriel wurde in Österreich Bundessieger und gewann dort noch andere Preise

Pearl vom Bockelsberg

*)Kurze Erklärung zur Europäischen Trophy: Sie wird nach englischen Vorbild  durchgeführt: Die 10 besten Hundes des Jahres pro Land – bewertet nach der Summe der Ausstellungsergebnisse – werden nominiert und geladen. Aus unserem  Zwinger „Bockelsberg“ wurden viele Hunde eingeladen.

Der Zwinger „Bockelsberg“ unterstützte auch diverse andere Zwinger in  ihrem Entstehen, z.B. „Allemannentrutz“ von  Dr. D. Fleig. 1966 wurde ich Teilhaberin  des Zwinger „Bockelsberg“ . Meine Arbeitsschwerpunkte: Geburten, Decken und Ausstellungen. Daneben hatten wir noch eine andere Hauptlinie laufen und zwar vorwiegend weiße Bullterrier mit der Stammhündin Alatna.

Amara vom Bockelsberg

Amara vom Bockelsberg

Multich. Seqouiah Silver Light

Multich. Seqouiah Silver Light  Vater von Pearl

Ihre Tochter „Inea“ brachte wunderbare Nachzucht, endend bei „Amara“.

Diese war schon mit 9 Monaten BIS-Siegerin gegen 120 Hunde. Richter war Arthur Miller  („Brobar“).

Mit unserer Auswahl der Deckrüden, die wir aus England holten, hatten wirviel Glück, sie passten hervorragend.

Da waren:

Olly

Multich. Acton County at Seqouiah  Vater von Amara

Hollyfir’s Balthasar brachte enorm viel seines guten Wesens hinein, und  Kearby’s Goblin, der in den 60er schon in England eingesetzt wurde, brachte viel Typ mit.

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Nebenbei hielt meine Mutter immer Pekinesen, die nach damaligem Standard sehr gut waren. Trimbar’s Fleur wurde nur einmal ausgestellt und wurde auf der Bundessiegerschau gleich mit V2 prämiert.

Trimbar's Fleur

Fleur bekam ich zum 21. Geburtstag. Ich nahm sie mit in meine Ausbildung und lernte durch sie Peter Faulstroh kennen. Er war Inhaber des Saluki-Zwingers „el Sarajie“,  später „el Gazal“. Von ihm lernte ich viel – bis zu seinem Tod.

Trimbar's Fleur

Mata Salamatas Blut geht zurück auf die Blutlinie der „el Sarajie“-Hunde von Peter Faulstroh. Hier schloss sich ein Kreis meiner Salukizucht.

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Nyulfogo's Szepzeges

Seit 1968 besaß ich auch Greyhounds. 1974 ließ ich national den Zwingernamen Maunakea’s schützen. Die 3jährige weiße Greyhound- Hündin Nyulfogo’s Szepzeges (als ich sie aus dem Tierheim übernahm, hatte sie nur vom Kopf bis zur Schulter Fell) wurde 1 Jahr später zum Auftakt Europasieger,  Bundessieger und gewann 11 Landessiegertitel, VDH-Dt.-Int.Ch. Leider bekam sie nie Welpen und starb schon mit 7 Jahren.

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Nachdem meine Eltern 1985 bei einem Verkehrsunfall ums Leben kamen, bekam ich noch die herrlichen Hunde Pearl und Amara. 1989 war mein Zwinger europaweit der erste, aus dem erst der Vater, dann die Tochter die Europäische Trophy gewinnen konnten. 1995 machte ich meinen letzten, den dritten J-Wurf. 

Wir exportierten Bullterrierwelpen nach Amerika, Afrika (an deutsche Botschafter), England, Kanada, Spanien, Dänemark und andere. Viele von ihnen wurden Champions ihres Landes.

Ich beendete mit dem Tod von Pearl spontan die Bullterrierzucht. Ich empfahl meinen Kaufinteressenten andere Züchter. Meine Hunde blieben bis zu ihrem Lebensende bei mir. 

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1991 kaufte ich von dem sehr erfolgreichen Salukizüchter Jakob Pribil die Black-and-Tan-Salukihündin Mata Salamata’s Quatiifah. Sie hatte 1995 nur einen Wurf mit 6 Welpen.

Ch. Maunakea's Asmahan

DtCh Maunakea’s Asmahan Ala el Din wurde nur einmal ausgestellt und mit der Prämie V1 bester Junghund der Schau bewertet. Adschib wurde in einem Jahr dreimal ausgestellt, als letzter der Brüder, und wurde dreimal mit V1 CAC prämiert.

Ch. Maunakea's Adschib

Mein Privatleben ließ einen weiteren Salukiwurf nicht zu. Die Hunde sind heute  11 Jahre alt und leben bei mir.

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2005 rief ich J. Rösner an, den ich von den Windhunden her seit den ’70 igern kenne und fragte nach einer Mopshündin. Sein Ruf als Kynologe und erfolgreicher Züchter ist beispiellos und er meinte zu mir, ich solle Monique Jansen fragen die ist “noch besser als ich”. Das reichte mir und ich bekam am 18.April 2005 Kimberly vom Ulmer Haus. Nach einem Jahr gesellte sich Tara-Maria  zu uns und ich kann nur sagen, mein Herz ist wieder aufgeregt jung, ich lerne von Monique vieles und freue mich auf das, was noch kommen wird.

Mit ihrer Hilfe aber auch mit grosser Dankbarkeit von meiner Seite gegenüber Monique beginnt ein neues Kapitel im Zwinger “vom Bockelsberg”!

Friederike von Meding